Weihens Weltweite Webseite

1987 Paris

Na, wo isser denn?

OK, wir müssen erst 2 x links, dann 2 x rechts, dann 3 x geradeaus und dann … (?)

Heute geht’s zum Eiffelturm! Jawoll!

War das jetzt schon das 2. mal links?

Hier ganz in der Nähe muß er sein! Kuckuck!

Da vorne sind wir falsch abgebogen, wetten?

BOOOAAHH – geil, da isser ja!


Leben wie Gott in Frankreich…

…aber nur wenn du die nötige Kohle dazu hast, sonst geht’s eher Richtung „Hau dir mit dem Mist die Wampe voll, wer weiß, wann’s wieder was Essbares gibt!“

Nehm‘ ich lieber die Ziegeneier oder die Krötenschnitzel? Oder beides? Und noch ein Butterböhnchen dazu?

Nur einmal, da haben wir richtig gut gegessen. Ein lecker 3-Gang-Menü für 120 Franken und dazu ein Fläschchen vin rouge. So hatten wir uns das vorgestellt!

Vorher natürlich ordentlich am Korken geschnüffelt und am Schlückchen Vin gezuzzelt, den der Herr Missiö uns ins Glas getröpfelt hat. Sä bong!

„Passt, her damit und immer schön voll machen das Gläschen, nicht so zimperlich sein mit dem Stoff!“

Große Weine brauchen große Trinker!


Zwischendurch…

…den Franzmännern mal zeigen, was ein Oberpfälzer Pantomime ist.

Stehen da auf dem Place d’Irgendwas doch mindestens 250.000 Menschen um diesen Zappelphilipp rum, der gerade einen pantomimischen Anfall hat, und wen holt sich der Typ aus der Menge, um ihn so richtig zum Deppen zu machen? Dreimal darfst Du raten…

So geht das, mach’s nach!

Ich lach mich tot! Was soll das denn? Ihr seid doch total gaga!


Unterirdisch…

…durch den fetten Wanst dieser Stadt

So, wo samma? Wo is da Eiffelturm?


Endlich angekommen…

…in der Hauptstadt der Sünde und des Condom Blöds.

Erstmal ein Bierchen geschlürft…

Der Ober fragte uns noch „Grand bière?“ – Wir antworteten „Si, si!“ oder so ähnlich und der Typ brachte uns dann eine echte Maß Bier. Einen ganzen Liter! Wir waren total happy, schlürften und wurden dabei von Japanern fotografiert. Die hielten uns für Elche oder was? Prost! Das Läbän kann so unsagbar schön sein in Fronkreisch! Bis dann die Rechnung kam.

*schluck*

Der Missiö wollte doch glatt 18,- Mark pro Bier. Der meint wohl 18 Francs oder wie das hier heißt? Nönö Missiö, 18 Märker!
Will sich der mit aller Gewalt unbeliebt machen bei uns? OK, Bruder Froschfuss, das lassen wir lieber.
Wir zahlten und drollten uns.

Noch ein Foddo und dann wech hier…


Doch noch ein Zimmerchen gefunden…

…und zwar in St. Denise, im Norden von Paris.

Warten auf Lothi…

Herr L. hatte sich die Passat-Suite reserviert, war aber am Morgen verschwunden. Als wir schon beschlossen hatten, ihn seinem Schicksal zu überlassen und ohne ihn weiter zu fahren, kam er guten Mutes vom Frühsport zurück.

„Im walking, yes, indeed…“

Was guckt ihr so?


Jungpanker go west…

Paris war unser Ziel, doch es sollte lange dauern, bis wird dort wirklich ankamen…

Is ja alles unscharf da…hhmmm…oder hab ich’s mit der Linse?

OK, backmers!

Über Ostern wollten wir bleiben.

„Zimmer reservieren? – Nö, wozu denn, ist ja nicht soviel los da.“

Da hatten wir uns aber mittelschwer getäuscht.

Alle waren da, die ganze Welt war an diesem Wochenende in Paris. Und wir auch.

1. Halt in Grünstadt – noch nie gehört.

2. Halt – ganz in der Nähe von Irgendwo

„Hoffentlich gibts da Bier…(?)!“

Irgendwie taten mir die Franzosen leid.